Einnahmenüberschussrechnung
Wir erstellen Ihre EÜR in Hamburg

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrer ersten Einnahmenüberschussrechnung bzw. der Gewinnermittlung und wissen noch nicht, wo Sie beginnen sollen? Wir beraten und unterstützen Sie gerne persönlich vor Ort in einer unserer Kanzleien oder per Telefon.

Was ist eine Einnahmenüberschussrechnung?

einnahmenueberschussrechnung für ihre steuerberatung

Die Einnahmen­überschuss­rechnung (EÜR) ist eine spezielle Gewinn­ermittlungsart den Gewinn für steuerliche Zwecke zu ermitteln. Die gesetzlichen Vorschriften für die Einnahmenüberschussrechnung sind im § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt, daher wird häufig von der 4/3 Rechnung gesprochen. Bei dieser Gewinnermittlungsart wird auf die Erstellung einer Bilanz samt Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Es wird stattdessen die Differenz aus Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben (steuerlicher Gewinn) herangezogen. Die EÜR ist eine wesentlich einfachere Variante der steuerlichen Gewinnermittlung und unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der handelsrechtlichen Gewinnermittlung.

Anwendung der Einnahmenüberschussrechnung

Steuerpflichtige, die nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, können ihren Gewinn aus dem Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben berechnen. Entscheidend hierbei sind die Einkunftsart bzw. die erzielten Umsätzen und Gewinne aus Gewerbebetrieb. Freiberufler im Sinne des § 18 EStG dürfen grds. immer eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen. Gewebetreibende sind an bestimmte Gewinn- und Umsatzgrenzen gebunden. Werden diese überschritten, verlangt das Finanzamt eine doppelte Buchführung. Grundsätzlich sind OHGs, KGs, GmbHs und UGs zur Bilanzierung verpflichtet.

Wir nehmen Ihnen diese Arbeit gerne ab und kommunizieren direkt mit dem Finanzamt, sodass Sie sich um die Wichtigen Dinge kümmern können. Als Hamburger Steuerkanzlei wissen wir genau worauf es ankommt und können für Sie das Maximum aus Ihren Finanzen herausholen.

Besonderheit der Einnahmenüberschussrechnung

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Für die Gewinnermittlung gilt das sogenannte Zu- und Abflussprinzip. Einnahmen werden erst dann erfasst, wenn sie bereits auf das Konto des Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Ausgaben werden sofort nach Abgang vom betrieblichen Konto als Ausgabe beurteilt. Es gilt also der Zeitpunkt des tatsächlichen Zahlungszuflusses und -abflusses. Vereinnahmte Umsatzsteuer ist als Betriebseinnahme, Umsatzsteuer-Vorauszahlungen (aufgrund der Umsatzsteuer-Voranmeldungen), sowie gezahlte Vorsteuer als Betriebsausgabe zu erfassen.

Obwohl die Einnahmenüberschussrechnung eine stark vereinfachte Gewinnermittlung ist, müssen auch hier bestimmte Aspekte der Buchführung beachtet werden. So ist zum Beispiel ein Verzeichnis des Anlagevermögens zur Erfassung der einzelnen abnutzbaren Wirtschaftsgüter (samt Abschreibungen) zu führen und in der Einkommensteuererklärung in der Anlage EÜR auszuweisen. Diese Anlage EÜR muss genauso wie die Umsatzsteuererklärung elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden.

Wir unterstützen Sie beim Thema Finanzen

Sollten von Ihrer Seite noch Fragen zur Einnahmenüberschussrechnung bestehen, vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin in einer unserer Kanzleien in Hamburg Eimsbüttel, Ottensen oder Winterhude. Wir unterstützen Sie gerne bei allen steuerlichen Anliegen.

Steuerberater Malte J. Schardt
© 2014 | Malte Johann Schardt
Dipl.- Kaufmann | Steuerberater

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